Hi
Also zu diesem Thema muss ich an dieser Stelle auch noch meinen Senf dazugeben.
Mir ist es leider auch passiert, dass sich die Antennenwelse, gegen meine Anstrengung, doch irgendwie vermehr haben. Diese sind extrem schwer zu vermitteln und nur einmal konnte ich ein paar hier über die Börse "loswerden". Die anderen habe ich teils und nur mit aller Mühe an meine Tante und meinen Bruder weitergereicht. Der Rest schwimmt immer noch im Becken (und es ist zu voll)!
Auf der anderen Seite habe ich meine Skalare geplant nachgezüchtet (28 Stück insgesamt), wobei ich etwas mehr als die Hälfte direkt über Mundwerbung vermitteln konnte. Die übrigen schwimmen auch noch bei mir. Auch hier in diesem Falle konnte mir die Fischboerse nicht weiterhelfen.
Ich habe die Fische mehrmals hier angeboten aber niemand meldete sich. Die Frage ist nun warum?
Ich vermute leider auch, dass die meisten, die sich Fische besorgen wollen, einfach in das Zoogeschäft laufen und das kaufen, was gerade an Farben gefällt. Punkt!
Die User, die hier im Forum regelmäßig vorbeischauen, sind eher den fortgeschrittenen Aquarianern zugehörig und daher mehr auf der Suche nach diversen L-Welsen, Diskusse usw.
Das Problem bleibt aber weiterhin bestehen: Wohin mit den ganzen Guppys, Platys, Antennwelsen und all den anderen Wald- und Wiesenfischen?
Dass die Händler sie nicht annehmen, kann ich ebefalls gut verstehen.
Ich würde in diesem Fall schon eine Fischboerse wie in Jenbach sinnvoll finden, nur halt hier im Land. Es ist nämlich schon so eine Sache, wegen ein paar Fische nach Jenbach zu fahren...
Hier taucht halt wieder die Frage auf, wer so etwas organisiert und auf die Beine stellt. Ob effektiv genug Interesse besteht, kann man sowiso nur nach der ersten Veranstaltung feststellen.
Ich für meinen Teil habe die letzten Jahre halt einiges dazugelernt:
a) Privat Fische züchten ist hier bei uns für die Katz
b) Keine Fische ins Aquarium, die sich leicht vermehren
c) und im Zweifelsfalle werde ich in Zukunft (so leid es mir auch tut) eine Entscheidung treffen müssen: gibt es unverhofften Nachwuchs, dann müssen sie dran glauben. Das ist, in meinen Augen, das kleinere Übel, als total überbevölkerte Becken in denen die Tier leiden.